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Eröffnungsfeier des Chutzenturms

Der Chutzenturm konnte am 26. Juni bei strahlendem Wetter eröffnet werden.

Möchten auch sie den Chutzenturm unterstützen? Weitere Infos finden sie im aktuellen Flyer oder auf der folgenden Seite: Infos für Vereinsmitgliedschaft und Gönner.

 

Der Verein Chutzenturm hat heute bereits mehr als 100 Mitglieder. 15 Gemeinden, sowie 5 Burgergemeinden rund um den Frienisberg und selbst die Stadt Biel haben dem Projekt ihre Unterstützung zugesagt. Wir dürfen mit Freude festhalten, dass dieses einmalige Projekt von einer sehr breiten Basis getragen wird.

 

Der Vorstand hat von allem Anfang an auf diese breite Verankerung grössten Wert gelegt und deshalb wurden auch ausschliesslich Handwerker und Firmen aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet des Chutzen für die Offerteingaben eingeladen. Heute können wir mit Freude festhalten, dass die meisten Arbeiten in diesem Sinne vergeben wurden und insbesondere der Zielsetzung

  • einer breiten Öffentlichkeit durch diesen Turm den Wald und das Holz näher zubringen

vollumfänglich entsprochen wird. Unsere lokalen Forst- und Sägereibetriebe haben über 460 m3 Douglasien und Eichenholz aus dem Raume Frienisberg geschlagen und verarbeitet, sodass wir nun am 26.6.2010 den Turm einweihen konnten.

 

Einheimisches Schaffen ist unser zentrales Anliegen!

 

 

 

Gedicht von Ursula Bircher, Meikirch

Chutzeturm

De Chutzeturm, lueget ne a!
Mues me nid grossi Freud dra ha?
Dä hölzig Turm git Glägeheit
zur Sicht wie niene wit und breit.

 

Bim Ufstig uf e Gipfel ue
chunt s‘Schöne vor Gägend no derzue.
Im Wald, do tüemer Chraft uftanke,
mer chömen uf mänge guete Gedanke.

 

Wenn me a die Tanne denkt,
wo nis d’Natur im Wald het gschenkt,
Nahrig, Liecht und Zit bis gnue,
Pfleg vo Bure und Förschter derzue.

 

Bäum fälle und Naturschutz wahre,
s’Gwicht verlade, herefahre.
Ingenieure, Holzboulüt,
ohni die wär alles nüt.

 

Plän und Arbet, herte Wille
Isatz und Usdur ganz im Stille.
All das Schaffe mit vil Muet:
Drum isch das Gmeinschaftswärk so guet.

 

Es erfüllt mit grossem Stolz,
was worden isch us all dem Holz.
Es het ganz vil brucht zu sim Glinge,
das wett ich zum Bewusstsi bringe.

 

Gemeinsam het me Chraft verwändet
für’s Gäld, wo vili Lüt händ gspendet.
Doch’fählt is immer no vil Gäld.
Das schläckt ewägg kei Geiss vor Wält.

 

Wenn mer dur de Wald spaziere,
tuet is das scho chli trainiere.
De Turm het fascht zweu Dutzed Tritt.
Wüsst Ihr, was das für Fitness git!

 

Alti müend bim Stige chüche,
au wenn si langsam ufechrüche.
Doch niemer dröckt und möpft derbi,
di Gschwinde chömed schön verbi.

 

Me trifft ou immer uf de Stäge,
Lüt, wo früntlich Grüezi säge.
Me wird halt nid vo Müeh verschont,
derfür wird me de gross belohnt.

 

Meh als vo de Bodenöchi
Gseht me de uf Turmeshöchi
Isch ou’s Wetter nid ganz klar,
d’Sicht vom Turm isch wunderbar.

 

Z’nöchscht Bärner Alpe, höchschti Gipfel,
vom Mont Blanc weschtlich nur en Zipfel.
Im Oschte ahnt me Säntis Schnee,
Witer ewägg gseht me nüt meh.

 

Goht am Obe d’Sunne under,
tunkts eim fascht, me gsäch es Wunder.
D’Seel wird wit und mänge denkt,
er werdi do ganz rich beschenkt.

 

Mit Dank an Turm, wil mer so gniesse,
wemmer e Batze i’d Kasse schiesse.
Näbem Turm, do stoht die Kasse,
Tüend si doch bitte nid verpasse!